Stellungnahmen
Neuer Völkerrechtsbruch im Westjordanland: Israel ebnet den Weg für Landkäufe und weiteren Siedlungsbau
Stellungsnahme vom 24.02.2026: Das geplante Verfahren erschwert die Umsetzung der Zweistaatenlösung zusätzlich. Gleichzeitig verletzt es die völkerrechtlichen Verpflichtungen Israels, die in den Genfer Konventionen festgeschrieben sind.
Lokal verankert. Global vernetzt. Ein Manifest zur internationalen Zusammenarbeit
Über 40 Schweizer NGOs haben gemeinsam ein Manifest erarbeitet. Es ist ein Aufruf zu gemeinsamen Schritten auf dem Weg zu gleichberechtigten Partnerschaften.
Patriarchale Gewalt stoppen. Bern muss jetzt handeln
Frauen und genderqueere Personen müssen vor patriarchaler Gewalt besser geschützt werden. Zusammen mit vielen anderen Organisationen, Parteien und Fachstellen ruft Frieda zur Kundgebung am 3. März 2026 auf.
Entzug der Registrierung für 37 internationale Organisationen verletzt das Recht auf humanitäre Hilfe in Gaza
Entgegen den Bestimmungen des Waffenstillstandsabkommens vom 9. Oktober 2025 behindern die israelischen Behörden weiterhin die humanitäre Hilfe im Gazastreifen – mit gravierenden Folgen für die grundlegende Versorgung der Bevölkerung.
Keine Schweizer Waffen für Bürgerkriege
Gemäss dem Beschluss der Bundesversammlung vom 19. Dezember 2025 wird das Kriegsmaterialgesetz dahingehend gelockert, dass Kriegsmaterial-Exporte aus der Schweiz in alle Welt zur Regel werden.
Petition: Zum Schutz der Frauen vor Waffengewalt
Armeewaffen mit Munition wieder zu Hause im Schlafzimmer? Das ist kein Witz: Was längst überwunden schien, soll jetzt wieder eingeführt werden, wenn es nach der Mehrheit der zuständigen Ständeratskommission geht. Dies ausgerechnet in einem Jahr mit tragischem Höchststand von 28 Femiziden in der Schweiz. Und während den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen!
Wir sagen Nein zur schädlichen Service-Citoyen-Initiative!
Mit der Service-Citoyen-Initiative rückt die feministische, friedenspolitische Vision einer solidarischeren Gesellschaft in weite Ferne. Frieda sagt deshalb ein entschlossenes Nein zu der schädlichen Initiative.
Gaza / Palästina: Bundesrat verpasst klare völkerrechtliche Position im Friedensprozess
Der Bundesrat unterstützt den US-Friedensplan Nahost mit humanitärer Hilfe, Institutionenförderung und Dialog, muss aber Völkerrecht, Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen und multilaterale Verantwortung stärker beachten.
Gegen den Strom: Schutz der 25-jährigen Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit
Gemeinsame Stellungnahme zum 25-jährigen Jubiläum der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats zu Frauen, Frieden und Sicherheit.
Die Schweiz muss die uneingeschränkte Finanzierung der UNRWA wieder aufnehmen und sich für ungehinderten humanitären Zugang einsetzen
Der Internationale Gerichtshof hat in einem am 22. Oktober 2025 veröffentlichten Gutachten klar festgestellt, dass die israelische Kriegsführung im Gazastreifen völkerrechtliche Prinzipien verletzt hat.
Völkerrechtswidrige Angriffe auf das Gesundheitswesen in Gaza müssen gestoppt werden
Wir verurteilen die jüngsten Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen von Partnerorganisationen seiner Mitgliedsorganisation medico international schweiz aufs Schärfste und fordert den Schweizer Bundesrat auf, endlich konsequent zu handeln.
Geschäfte auf Kosten von Menschen- und Völkerrecht – ein Blick auf die Verbindungen schweizerischer und israelischer Akteur*innen im Rüstungsbereich
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Nach jahrzehntelanger Besatzung des palästinensischen Gebiets und bald zwei Jahren Krieg zwischen Israel und der Hamas stellt sich die Frage: Wieso gehen die Grausamkeiten, die Völkerrechts- und Menschenrechtsverletzungen durch alle Kriegsparteien sowie die genozidialen Handlungen durch Israel ungehindert weiter?
Die Schweiz verurteilt Israels Kriegsführung – konkrete Massnahmen müssen folgen
Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina begrüsst, dass die Schweiz zusammen mit 29 anderen Staaten sowie der EU-Kommissarin für Resilienz am 21. Juli 2025 die israelische Kriegsführung im Gazastreifen deutlich verurteilt hat.
Bundesrat soll Beiträge an UNRWA unverzüglich auszahlen
Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina begrüsst den Entscheid des Ständerats, einen sofortigen Stopp der Schweizer Beiträge an das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) abzulehnen.
Feministisches Engagement und transnationale feministische Solidarität in Kriegszeiten (Teil 2)
Wie ist feministische Arbeit in Israel und Palästina nach über einem Jahr Krieg überhaupt noch möglich? Wir haben bei unseren Partnerorganisationen nachgefragt, was sich verändert hat und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind.
Feministisches Engagement und transnationale feministische Solidarität in Kriegszeiten (Teil 1)
Wie ist feministische Arbeit in Israel und Palästina nach über einem Jahr Krieg überhaupt noch möglich? Wir haben bei unseren Partnerorganisationen nachgefragt, was sich verändert hat und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind.
Kommission ignoriert die humanitäre Not
Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina kritisiert den heutigen Entscheid der APK-S scharf, eine sofortige Einstellung der Schweizer Beiträge an das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) zu beantragen.
Israel muss die militärische Eskalation im Westjordanland beenden
Während in Gaza seit dem 19. Januar ein Waffenstillstand gilt, eskaliert die Gewalt im Westjordanland.
Ein klares Bekenntnis zur internationalen Strafjustiz
Der Internationale Strafgerichtshof erliess am 21. November 2024 Haftbefehle gegen Netanjahu, Gallant und Al-Masri wegen Verdachts auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Israels UNRWA-Verbot untergräbt die humanitäre Hilfe in Gaza
Das israelische Parlament hat entschieden, der UNRWA die Handlungsgrundlage in Israel zu entziehen. Die Reform verstösst gegen internationales Recht. Die UNRWA ist für das Überleben von über 2 Millionen Menschen zentral.