Wer ist Frieda?

Frieda – die feministische Friedensorganisation arbeitet für eine Welt, in der alle Menschen in Würde, Frieden, Sicherheit und frei von Gewalt leben können.

Unser Ziel: Insbesondere Menschen, die von geschlechtsspezifischen oder intersektionalen Diskriminierungen betroffen sind, haben selbstbestimmten, gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen, Rechten, Mitbestimmung sowie zu Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.

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Das Frieda-Team im November 2025.

Identität

Die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Jugendlichen in Bildung, Arbeitsmarkt, Gesellschaft und Politik sind unsere zentralen Anliegen.

Unsere Projekte entwickeln wir zusammen mit Projektteilnehmer*innen und Partnerorganisationen. Durch Projekte und Programme in der Schweiz und im Ausland leistet Frieda einen Beitrag

  • zum Schutz vor und zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt,

  • zur Stärkung der psychosozialen und wirtschaftlichen Selbstbefähigung,

  • zur Förderung von Teilhabe an der Gestaltung der politischen, gesell­schaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Durch Sensibilisierungs- und Präventionsarbeit schafft Frieda Voraussetzungen für einen Wandel hin zu einer gewaltfreien und geschlechtergerechten Gesellschaft. Frieda arbeitet sowohl auf einer individuellen als auch auf einer strukturell-gesellschaftlichen Ebene. Frieda setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die einen positiven, umfassenden Frieden ermöglichen. Ein Frieden, der nicht nur die Abwesenheit von direkter Gewalt bedeutet, sondern auch die Abwesenheit von allen Formen der Diskriminierung.

Menschen in einem Workshop halten sich am Seil fest und werden von einer Frau instruiert.
Auf der Suche nach einer Stelle, die ihren Qualifikationen entspricht, werden Migrant*innen selber aktiv und organisieren Workshops. Foto: Daniel Stampfli

Frieda ist in der internationalen Zusammenarbeit aktiv in Marokko, Palästina, Israel, Kosovo und in Bosnien und Herzegowina. In der Schweiz realisiert Frieda Teilhabe-Projekte mit Migrantinnen und Aktivist*innen, koordiniert die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» und nimmt Stellung zu friedens- und migrationspolitischen Fragen. Die Programme von Frieda tragen zu den nachhaltigen Entwicklungszielen 5 Gleichstellung und 16 friedliche Gesellschaften bei.

Frieda ist eine politisch und religiös unabhängige Nichtregierungsorganisation. Der Verein ist steuerbefreit sowie Zewo-zertifiziert. Frieda erhält einen DEZA-Programmbeitrag und ist bei der Glückskette akkreditiert.

Geschichte:
Vom cfd zu Frieda

Frieda entstand 1938 aus dem Engagement von Gertrud Kurz (1890–1972) für jüdische Geflüchtete.

Von vielen wurde sie später schlicht «Mutter Kurz» genannt, als «Mutter» erlebten sie viele Geflüchtete. Daraus entwickelte sich die «Flüchtlingshilfe der Kreuzritter», die 1941 an die Schweizerische Zentralstelle für Flüchtlingshilfe angeschlossen und 1947 in Christlichen Friedensdienst cfd umbenannt wurde. Als anerkannte Hilfs- und Friedensorganisation war der cfd in der Geflüchtetenhilfe tätig und unterstützte Projekte in Konfliktgebieten.

Gertrud Kurz stizt an ihrem Schreibtisch.
Frieda entstand 1938 aus dem Engagement von Gertrud Kurz. AfZ: NL Gertrud Kurz/906

1972 wurde der Verein cfd Christlicher Friedensdienst gegründet und damit auch organisatorische Veränderungen eingeleitet. Die Auseinandersetzung mit feministischen Ansätzen und die Vernetzung in der Frauen- und Friedensbewegung führte 1981 zur Gründung der Frauenstelle für Friedensarbeit in Zürich. Damit wurde feministische Reflexion und Politik strukturell in der Organisation verankert. 1997 verabschiedete die Mitgliederversammlung das erste feministische Leitbild des cfd.

2022 startete ein Prozess für einen neuen Namen, der dem Selbstverständnis der Organisation entspricht. Die Mitgliederversammlung stimmte dem Namenswechsel im Mai 2023 zu. Der neue Name Frieda – die feministische Friedensorganisation soll die Kohärenz der Organisation fördern, Inhalte und Ausrichtung bleiben jedoch bestehen.

Menschenrechte unter Druck in Israel und Palästina

19:00 Uhr
Käfigturm
In Israel und im Westjordanland stehen die Menschenrechte zunehmend unter Druck. Ungeahndete Gewalt radikaler Siedler, gesetzliche Änderungen, welche die Aneignung von Land erleichtern und der wachsende Extremismus auf allen Seiten gefährden den Schutz grundlegender Rechte. Dazu schmälern zunehmende Einschränkungen und Druck auf die Zivilgesellschaft den Raum für kritisches Engagement. Auch der Krieg gegen den Iran wirkt auf die Region ein.
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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