Kommission ignoriert die humanitäre Not

Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina, 18. Februar 2025
Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina kritisiert den heutigen Entscheid der APK-S scharf, eine sofortige Einstellung der Schweizer Beiträge an das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) zu beantragen.
Logo des Forum für Menschenrechte Israel/Palästina mit Farbfilter.

Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina kritisiert den heutigen Entscheid der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats (APK-S) scharf, dem fatalen Votum des Nationalrats vom 9. September 2024 zu folgen und eine sofortige Einstellung der Schweizer Beiträge an das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) zu beantragen. 

Die israelische Kriegsführung im Gazastreifen hat nicht nur zehntausende Opfer gefordert, sondern die Versorgung von hunderttausenden von ZivilistInnen mit medizinischer Hilfe, Wasser und Nahrungsmitteln nahe an den Kollaps gebracht. Für den Schutz dieser Menschen - und auch der palästinensischen Geflüchteten im Libanon - ist die Arbeit der UN-Agenturen alternativlos. Dies hat die Schweiz, unter expliziter Nennung der UNRWA, mehrfach im UN-Sicherheitsrat bekräftigt. Trotzdem empfiehlt die APK-S, die dringend benötigte Hilfe für die palästinensische Bevölkerung einzustellen. 

Damit ignoriert die Kommission nicht nur die klaren Voten mehrerer Schweizer Organisationen und Expert:innen der humanitären Hilfe, des internationalen Völkerrechts und der internationalen Politik und Diplomatie, die in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich dargelegt haben, dass keine andere Organisation die UNRWA unmittelbar ersetzen kann. Sie ignoriert auch eklatant die völkerrechtliche Verpflichtung der Schweiz für den Schutz von Zivilist:innen, die sie als Depositarstaat der Genfer Konventionen in besonderem Masse trägt. 

Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina fordert, dass die Schweizer Ständerät:innen sich dieser Verpflichtung erinnern, in der kommenden Frühjahrssession den Entscheid ihrer Aussenpolitischen Kommission korrigieren und somit die sofortige Einstellung der Beiträge an die UNRWA ablehnen werden. Das Forum fordert ausserdem, dass die bisher zurückgehaltenen Beiträge der Schweiz an die UNRWA unverzüglich ausbezahlt werden.

​Dies ist eine Stellungnahme des Forums für Menschenrechte in Israel/Palästina. Frieda ist Mitglied des Forums für Menschenrechte in Israel/Palästina, ein Zusammenschluss von 12 Organisationen in der Schweiz, die sich für einen menschenrechtsbasierten Ansatz im israelisch-palästinensischen Konflikt einsetzen.

Menschenrechte unter Druck in Israel und Palästina

19:00 Uhr
Käfigturm
In Israel und im Westjordanland stehen die Menschenrechte zunehmend unter Druck. Ungeahndete Gewalt radikaler Siedler, gesetzliche Änderungen, welche die Aneignung von Land erleichtern und der wachsende Extremismus auf allen Seiten gefährden den Schutz grundlegender Rechte. Dazu schmälern zunehmende Einschränkungen und Druck auf die Zivilgesellschaft den Raum für kritisches Engagement. Auch der Krieg gegen den Iran wirkt auf die Region ein.
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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