Zusammen Brücken bauen
Der 2. Zyklus des Berufmentoring-Projekts «Mira – Kompass» ermöglichte gut der Hälfte der Teilnehmerinnen den Einstieg in den Schweizer Berufsalltag.
Das Projekt «Mira – Kompass» ist das Resultat von 30 Jahren Migrationspolitik bei Frieda und stärkt die ökonomische, gesellschaftliche und politische Teilhabe von Frauen mit Migrationserfahrung.
Der 2. Zyklus wurde von Februar bis November 2025 mit 21 Teilnehmerinnen durchgeführt. Sie kamen aus 11 verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche berufliche Hintergründe - von Betriebswirtschaft bis Kunst.
Von den 21 Teilnehmerinnen des Zyklus II von «Mira – Kompass»
haben vier Teilnehmerinnen eine Anstellung gefunden, die ihren Qualifikationen entspricht
haben drei Teilnehmerin eine Praktikumsstelle gefunden
haben vier Teilnehmerinnen einen Job angenommen, der nicht ihren Qualifikationen entspricht. Aber sie möchten ihre Deutschkenntnisse verbessern und Geld verdienen. Je nach Aufenthaltsstatus bedeutete für gewisse Teilnehmerinnen die Annahme einer Arbeit, die der eigenen Qualifikation nicht entspricht, eine gute Lösung.
haben sich zwei Teilnehmerinnen entschlossen, wieder an die Universität zu gehen. Für die Anerkennung ihrer Diplome benötigen sie drei Studienfächer. Sie werden diese drei Fächer belegen.
sind fünf Teilnehmerinnen weiter auf Stellensuche
sind drei Teilnehmerinnen aus diversen Gründen dem Projekt ausgestiegen
Die Mira-Teilnehmerinnen teilen Wissen – und Stärke
Im Rahmen des Projekts besuchen die Teilnehmerinnen Workshops und Weiterbildungen und organisieren als Abschlussanlass zwei öffentliche Veranstaltungen. Im Living Room Bern führten sie durch den Abend, stellten sich vor und gaben den Gästen einen persönlichen Einblick in ihre Lebenswege.
Die Veranstaltungen zeigten: Teilen schafft Stärke. Die Mira-Teilnehmerinnen haben sich nicht nur Wissen angeeignet, sondern Brücken gebaut – zwischen Menschen, Kulturen und Chancen. Oder wie eine Teilnehmerin es ausdrückte: «Wir unterstützen uns gegenseitig. Die Projektteilnehmerinnen sind unsere Brücken.»