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Teilnehmerinnen an der Abschluss-Veranstaltung des Projekts. Bild: Fabio Blaser

Zusammen Brücken bauen

Der 2. Zyklus des Berufmentoring-Projekts «Mira – Kompass» ermöglichte gut der Hälfte der Teilnehmerinnen den Einstieg in den Schweizer Berufsalltag.

Das Projekt «Mira – Kompass» ist das Resultat von 30 Jahren Migrationspolitik bei Frieda und stärkt die ökonomische, gesellschaftliche und politische Teilhabe von Frauen mit Migrationserfahrung.

Der 2. Zyklus wurde von Februar bis November 2025 mit 21 Teilnehmerinnen durchgeführt. Sie kamen aus 11 verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche berufliche Hintergründe - von Betriebswirtschaft bis Kunst.

Von den 21 Teilnehmerinnen des Zyklus II von «Mira – Kompass»

  • haben vier Teilnehmerinnen eine Anstellung gefunden, die ihren Qualifikationen entspricht

  • haben drei Teilnehmerin eine Praktikumsstelle gefunden

  • haben vier Teilnehmerinnen einen Job angenommen, der nicht ihren Qualifikationen entspricht. Aber sie möchten ihre Deutschkenntnisse verbessern und Geld verdienen. Je nach Aufenthaltsstatus bedeutete für gewisse Teilnehmerinnen die Annahme einer Arbeit, die der eigenen Qualifikation nicht entspricht, eine gute Lösung.

  • haben sich zwei Teilnehmerinnen entschlossen, wieder an die Universität zu gehen. Für die Anerkennung ihrer Diplome benötigen sie drei Studienfächer. Sie werden diese drei Fächer belegen.

  • sind fünf Teilnehmerinnen weiter auf Stellensuche

  • sind drei Teilnehmerinnen aus diversen Gründen dem Projekt ausgestiegen

Die Mira-Teilnehmerinnen teilen Wissen – und Stärke

Im Rahmen des Projekts besuchen die Teilnehmerinnen Workshops und Weiterbildungen und organisieren als Abschlussanlass zwei öffentliche Veranstaltungen. Im Living Room Bern führten sie durch den Abend, stellten sich vor und gaben den Gästen einen persönlichen Einblick in ihre Lebenswege.

Die Veranstaltungen zeigten: Teilen schafft Stärke. Die Mira-Teilnehmerinnen haben sich nicht nur Wissen angeeignet, sondern Brücken gebaut – zwischen Menschen, Kulturen und Chancen. Oder wie eine Teilnehmerin es ausdrückte: «Wir unterstützen uns gegenseitig. Die Projektteilnehmerinnen sind unsere Brücken.»  

 

Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass-Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Kinderrechte gelten auch im Krieg

12:00 Uhr
Bundesplatz
Am Internationalen Tag der Kinderrechte erinnern das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina und Campax mit tausenden Kinderschuhen und Schulsäcken an die getöteten Kinder im Nahostkonflikt – und fordern Schutz, Versorgung und Bildung für die überlebenden Kinder.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
das Gleis, Zollhaus
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Nicht allein im Netz

18:00 Uhr
Café Révolution, Atelier 014 im PROGR
Ein Workshop zu rassistischer und sexistischer Gewalt im digitalen Raum.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
> Detailinfos zum Anlass

Sichtbar werden, sichtbar bleiben

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Digitale Gewalt und die politische Teilhabe migrantisierter FINTAs in der Schweiz.
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