Zivilgesellschaftliche Prioritäten für Frauen, Frieden, Sicherheit

23. Mai 2024
Für eine sichere, gleichberechtigte Schweiz und Welt für alle: Empfehlungen zum 5. NAP 1325.
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Die im Jahr 2000 verabschiedete UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 erkennt die wichtige Rolle von Frauen in der Konfliktprävention und Friedensförderung an und umfasst vier Säulen: Prävention, Schutz, Partizipation sowie Nothilfe und Wiederaufbau. Bis heute haben 105 Staaten, einschliesslich der Schweiz, Massnahmen zur Umsetzung dieser Resolution ergriffen. In der Schweiz dient der Nationale Aktionsplan (NAP) 1325 zur praktischen Umsetzung dieser Resolution. Seit Frühling 2024 erarbeitet der Bund den 5. Nationalen Aktionsplan 1325. Drei Schweizer Friedensorganisationen fordern, dass die Prioritäten der Zivilgesellschaft in den neuesten NAP einfliessen. 

Frieda, PeaceWomen Across the Globe, und swisspeace/KOFF lancieren den Bericht «UNO-Resolution 1325. Frauen, Frieden, Sicherheit: Zivilgesellschaftliche Prioritäten für den 5. Schweizer Nationalen Aktionsplan». In diesem Bericht werden Empfehlungen aus der Zivilgesellschaft für den 5. NAP 1325 dargelegt. Der Bericht zielt darauf ab, ein feministisches Sicherheitsverständnis in Politik und Gesellschaft zu fördern. Gefordert wird, strukturelle Ursachen von Krisen, Konflikten und unsicheren Gesellschaften zu bekämpfen, Gewalt gegen Frauen, Mädchen und queere Menschen zu verhindern sowie deren Partizipation in friedenspolitischen und sicherheitsrelevanten Themen zu stärken. Damit eine friedliche Gesellschaft erreicht werden kann, braucht es eine Abkehr von traditionellen Sicherheitskonzepten hin zu feministischen Prinzipien, die die Sicherheit von Menschen und nicht Staaten in den Mittelpunkt stellen. Abrüstung, Demilitarisierung und Massnahmen gegen strukturelle und kulturelle Gewalt sind zentral für die menschliche Sicherheit. Die befragte Zivilgesellschaft befürwortet ein breites Verständnis von Frieden und Sicherheit, das internationale Abkommen wie CEDAW, die Istanbul-Konvention und die Agenda 2030 einbezieht. Zentral ist dabei, dass die empfohlenen Schwerpunkte in der Schweiz sowohl innen- als auch aussenpolitisch umgesetzt werden.

«Die Herausforderungen der WPS-Agenda anzunehmen, heisst konkret, dass es für die Schweiz einer Auseinandersetzung bedarf, was es bedeutet, sich klar zur WPS-Agenda zu bekennen. Es ist unglaubwürdig, sich aussenpolitisch für sie einzusetzen, aber innenpolitisch nicht die entsprechenden Schritte zu gehen.» schreiben die Autor*innen im Bericht.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Schweiz die Forderungen der Zivilgesellschaft in den kommenden NAP 1325 integriert und konkrete Schritte zur Umsetzung, sowohl in der Innen- als auch Aussenpolitik, unternimmt. Ohne konsequente Bemühungen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit bleiben diese Ziele unerreichbar.

Der vorliegende Bericht richtet sich an die Bundesverwaltung, Parlamentarier*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft.

One Sky Flags (Freedom Lifts Her Winning Banner High)

Uhr
Diverse Orte
Ein partizipatorisches Kunstwerk der Künstlerin Yvonne Lee Schultz
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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