Gewalt stoppen – die Istanbul-Konvention konsequent umsetzen

28. Oktober 2025
In der Schweiz erleben Menschen täglich geschlechtsbezogene Gewalt. Frieda hat mit über 80 Organisationen den Parallelbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention verfasst, um aufzuzeigen, wo die Schweiz jetzt handeln muss.
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Die Istanbul-Konvention ist das zentrale internationale Abkommen zum Schutz von Frauen vor Gewalt und häuslicher Gewalt. Sie verpflichtet die Staaten dazu, Betroffene zu schützen und die Umsetzung lückenlos zu überwachen – ein Versprechen, das in der Schweiz bisher noch nicht vollständig eingelöst wird.

Obwohl die Schweiz die Istanbul-Konvention 2018 ratifiziert hat, werden ihre Vorgaben nach wie vor nicht vollständig umgesetzt. Denn der am 28. Oktober veröffentlichte Parallelbericht zeigt deutlich: Die Schweiz schneidet bei der Umsetzung der Konvention ungenügend ab und erhält im Durchschnitt die Note 3 von 6. Präventionsmassnahmen, Schutzangebote für Betroffene und effektive Strafverfolgung greifen häufig nicht ausreichend. Zudem fehlen verlässliche Daten, um die Lage umfassend zu bewerten und gezielt Verbesserungen umzusetzen.

Um diese Lücke zu schliessen, engagiert sich Frieda im Netzwerk Istanbul-Konvention. Sie begleitet die Umsetzung staatlicher Massnahmen kritisch und arbeitet gemeinsam mit über 80 zivilgesellschaftlichen Organisationen an konkreten Lösungen, damit alle Menschen sicher leben können und die Schweiz endlich ihrer Verantwortung gerecht wird.

Hier gibt’s den ganzen Bericht.

Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass-Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Kinderrechte gelten auch im Krieg

12:00 Uhr
Bundesplatz
Am Internationalen Tag der Kinderrechte erinnern das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina und Campax mit tausenden Kinderschuhen und Schulsäcken an die getöteten Kinder im Nahostkonflikt – und fordern Schutz, Versorgung und Bildung für die überlebenden Kinder.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
das Gleis, Zollhaus
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Nicht allein im Netz

18:00 Uhr
Café Révolution, Atelier 014 im PROGR
Ein Workshop zu rassistischer und sexistischer Gewalt im digitalen Raum.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Sichtbar werden, sichtbar bleiben

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Digitale Gewalt und die politische Teilhabe migrantisierter FINTAs in der Schweiz.
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