8. März: Recht auf ein Leben ohne Gewalt

8. März 2024
Am feministischen Kampftag machen wir auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam.
Frauen und Teilnehmerinnen des Projekts von Frieda sitzen vor einem Gewässer und schauen in die Ferne.

Ein elementares Recht ist das Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Trotzdem erfährt jede dritte Frau weltweit geschlechtsspezifische Gewalt. Nur 0.2% der weltweiten Hilfs- und Entwicklungsgelder wurden laut UN Women 2022 für die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt ausgegeben. 

Das ist ein eklatantes Missverhältnis. Geschlechtsspezifische Gewalt ist weit verbreitet und kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Sie wird viel zu oft toleriert. Viel zu wenig wird unternommen, um Frauen und Mädchen besser zu schützen.  

Frieda begleitet Frauen in akuten Problemsituationen und leistet Präventionsarbeit, um Gewalt zu verhindern. Was dies für Frauen bedeutet, die Gewalt erfahren haben, lesen Sie in der Geschichte von Nouria. 

Die junge, alleinerziehende Mutter zweier Kleinkinder lebt in Marokko: «Seit meiner Kindheit war mein Leben bestimmt von Gewalt und Demütigungen. Liebe und Zuneigung gab es in meiner Familie keine. Ich wurde mehrfach vergewaltigt: Von meinem Cousin, meinem Schwager und anderen Männern. Ich wurde zwei Mal ungewollt schwanger, heute bin ich HIV-positiv.» Durch das Projekt Chams – Sonne hat Nouria Selbstvertrauen, Hoffnung und Kraft zurückzugewonnen. Ein erster Schritt aus einem Tunnel ohne Licht.  

Der Claim in weissen Buchstaben von Frieda, der feministischen Friedensorganisation auf pinkem Hintergrund.

Menschenrechte unter Druck in Israel und Palästina

19:00 Uhr
Käfigturm
In Israel und im Westjordanland stehen die Menschenrechte zunehmend unter Druck. Ungeahndete Gewalt radikaler Siedler, gesetzliche Änderungen, welche die Aneignung von Land erleichtern und der wachsende Extremismus auf allen Seiten gefährden den Schutz grundlegender Rechte. Dazu schmälern zunehmende Einschränkungen und Druck auf die Zivilgesellschaft den Raum für kritisches Engagement. Auch der Krieg gegen den Iran wirkt auf die Region ein.
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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