Welche und wessen Sicherheit?

Lisa Joanne Bissegger aus GSoA-Zeitung, 4. März 2025
Feministische Friedenspolitik bekämpft Gewalt in all ihren Formen und stellt Menschen statt Staaten ins Zentrum. Frieda fordert Entmilitarisierung, soziale Gerechtigkeit und unterstützt das Atomwaffenverbot.
Illsutration von Frieda zur feministischen Friedenspolitik

Feministische Friedenspolitik, wie Frieda sie versteht, hat nicht zum Ziel, dass Frauen Führungspositionen in der Armee oder in Rüstungskonzernen einnehmen, oder auf andere Weise ein patriarchales, militarisiertes und kapitalistisches System mitunterstützen. Feministische Friedenspolitik will stattdessen jegliche Form der direkten, strukturellen und kulturellen Gewalt bekämpfen. Sie legt einen starken Fokus auf die geschlechtsspezifische Dimension dieser Gewalt. Auch analysiert sie das Zusammenwirken von Sexismus, Rassismus, Militarismus, Kapitalismus und Imperialismus. Denn nur so können die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Machtverhältnisse in den Blick genommen werden, die unsichere Gesellschaften schaffen. 

Feministische Friedenspolitik orientiert sich konsequent an einem auf die Bedürfnisse von Menschen ausgerichteten Sicherheitsverständnis. Sie grenzt sich damit klar von einem rein nationalstaatlichen, militärischen Sicherheitskonzept ab, das sich auf patriarchale Herrschaftsverhältnisse stützt. Das Schützen des Staates sowie seiner Territorien und Ressourcen gewährleistet noch keinen Schutz für die darin lebenden Menschen. Im Verständnis der feministischen Friedenspolitik muss der Schutz von Individuen, aber auch ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen im Mittelpunkt stehen. Denn weder eine massiv aufgerüstete Armee noch Atomwaffen schaffen eine umfassende Sicherheit. Im Gegenteil. Sie stehen der Sicherheit von uns allen diametral entgegen. Aus diesem Grund unterstützt Frieda die wichtige und kürzlich lancierte Volksinitiative für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags und engagiert sich weiterhin für eine gewaltfreie Gesellschaft für alle. 

Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass-Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Kinderrechte gelten auch im Krieg

12:00 Uhr
Bundesplatz
Am Internationalen Tag der Kinderrechte erinnern das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina und Campax mit tausenden Kinderschuhen und Schulsäcken an die getöteten Kinder im Nahostkonflikt – und fordern Schutz, Versorgung und Bildung für die überlebenden Kinder.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
das Gleis, Zollhaus
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Nicht allein im Netz

18:00 Uhr
Café Révolution, Atelier 014 im PROGR
Ein Workshop zu rassistischer und sexistischer Gewalt im digitalen Raum.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Sichtbar werden, sichtbar bleiben

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Digitale Gewalt und die politische Teilhabe migrantisierter FINTAs in der Schweiz.
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