Kein Frieden ohne Sorgearbeit

1. November 2023
Waschen, zuhören, putzen, begleiten, pflegen...
Frieda am Ostermarsch: Menschen marschieren mit Friedensflaggen und Schildern in Bern.

Unsere Gesellschaft würde nicht funktionieren, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich um andere Menschen kümmern. Sie, liebe Lesende, gehören auch dazu. Wieviel Zeit verbringen Sie damit, das Zusammenleben Ihrer Familie zu organisieren, einzukaufen, Essen zuzubereiten? Fragen Sie bei Ihren Freund*innen und Nachbar*innen nach, wenn Sie sie lange nicht mehr gesehen haben? Arbeiten Sie in einem sogenannten Care-Beruf, putzen Sie für andere Menschen oder betreuen Sie Kinder in einer Kita? Sind Sie also eine professionelle Sorgearbeiterin? 

Unsere Gesamtwirtschaft besteht zu einem substantiellen Teil aus bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit. Wir wissen es: Es sind vor allem Frauen, die diese Sorge-Wirtschaft bestreiten. Eine Wirtschaft, ohne die eine Welt, in der alle Menschen in Frieden und Sicherheit leben, undenkbar ist.

Aus diesem Grund engagieren wir uns gemeinsam mit anderen Organisationen und Bewegungen für die Anerkennung von Sorgearbeit als Friedensförderung und für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen. Wir fordern, dass die militarisierten Definitionen von Frieden und Sicherheit aufgegeben werden zu Gunsten einer ganzheitlichen feministischen Sichtweise. Vor allem sollen Frieden und Sicherheit umfassender gedacht und diskutiert werden. 

Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass-Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Kinderrechte gelten auch im Krieg

12:00 Uhr
Bundesplatz
Am Internationalen Tag der Kinderrechte erinnern das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina und Campax mit tausenden Kinderschuhen und Schulsäcken an die getöteten Kinder im Nahostkonflikt – und fordern Schutz, Versorgung und Bildung für die überlebenden Kinder.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
das Gleis, Zollhaus
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Nicht allein im Netz

18:00 Uhr
Café Révolution, Atelier 014 im PROGR
Ein Workshop zu rassistischer und sexistischer Gewalt im digitalen Raum.
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Worte finden, Strukturen brechen

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Über digitale geschlechtsspezifische Gewalt und die Macht der Sprache.
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Sichtbar werden, sichtbar bleiben

19:30 Uhr
Kleine Bühne im PROGR
Digitale Gewalt und die politische Teilhabe migrantisierter FINTAs in der Schweiz.
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