Kein Frieden ohne Sorgearbeit

1. November 2023
Waschen, zuhören, putzen, begleiten, pflegen...
Frieda am Ostermarsch: Menschen marschieren mit Friedensflaggen und Schildern in Bern.

Unsere Gesellschaft würde nicht funktionieren, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich um andere Menschen kümmern. Sie, liebe Lesende, gehören auch dazu. Wieviel Zeit verbringen Sie damit, das Zusammenleben Ihrer Familie zu organisieren, einzukaufen, Essen zuzubereiten? Fragen Sie bei Ihren Freund*innen und Nachbar*innen nach, wenn Sie sie lange nicht mehr gesehen haben? Arbeiten Sie in einem sogenannten Care-Beruf, putzen Sie für andere Menschen oder betreuen Sie Kinder in einer Kita? Sind Sie also eine professionelle Sorgearbeiterin? 

Unsere Gesamtwirtschaft besteht zu einem substantiellen Teil aus bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit. Wir wissen es: Es sind vor allem Frauen, die diese Sorge-Wirtschaft bestreiten. Eine Wirtschaft, ohne die eine Welt, in der alle Menschen in Frieden und Sicherheit leben, undenkbar ist.

Aus diesem Grund engagieren wir uns gemeinsam mit anderen Organisationen und Bewegungen für die Anerkennung von Sorgearbeit als Friedensförderung und für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen. Wir fordern, dass die militarisierten Definitionen von Frieden und Sicherheit aufgegeben werden zu Gunsten einer ganzheitlichen feministischen Sichtweise. Vor allem sollen Frieden und Sicherheit umfassender gedacht und diskutiert werden. 

Menschenrechte unter Druck in Israel und Palästina

19:00 Uhr
Käfigturm
In Israel und im Westjordanland stehen die Menschenrechte zunehmend unter Druck. Ungeahndete Gewalt radikaler Siedler, gesetzliche Änderungen, welche die Aneignung von Land erleichtern und der wachsende Extremismus auf allen Seiten gefährden den Schutz grundlegender Rechte. Dazu schmälern zunehmende Einschränkungen und Druck auf die Zivilgesellschaft den Raum für kritisches Engagement. Auch der Krieg gegen den Iran wirkt auf die Region ein.
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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