Individuelles Coaching und praktisches Wissen

24. März 2026
Die Frieda-Partnerorganisation, die Fondation Ababou, schaut nach 10 Jahren kritisch auf ihre Arbeit zurück und setzt alles daran, Jugendlichen Perspektiven zu geben und ihr Selbstvertrauen zu stärken.
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In Marokko sind ein Viertel der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren weder in der Schule oder in der Ausbildung noch gehen sie einer Erwerbstätigkeit nach. Rund 1,5 Millionen Menschen gehören zu dieser Gruppe der Neet - Ni en emploi, ni en éducation, ni en formation - 63,5 % davon sind Frauen.

Die Fondation Ababou, Partnerorganisation von Frieda in Marokko, hat im Januar 2026 ihr 15-jähriges Jubiläum gefeiert und arbeitet in dem Projekt «Win Win – Neubeginn» seit 10 Jahren in der Region um die Hauptstadt Rabat mit Neet.

Teilnehmerinnen im Austausch. Bild: zvg.
Coaching bei Win Win. Bild: zvg.
Coaching bei Win Win. Bild: zvg.
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Durch die Arbeit der Stiftung konnten mehrere Tausend junge Menschen erreicht werden, davon die Hälfte Frauen, und mehr als 700 allein durch das Projekt «Win Win – Neubeginn». So wurden verschiedene Angebote geschaffen, die Menschen auf ihrem Weg in die wirtschaftliche Selbstständigkeit unterstützen – sei es durch eine feste Anstellung oder durch eine eigene Selbstständigkeit.

Erkenntnisse aus 10 Jahren «Win Win»

Eine Studie hat nun 435 Teilnehmer*innen von «Win Win – Neubeginn» befragt und ihre Rückmeldungen zum Projekt evaluiert. Diese Schwierigkeiten wurden deutlich:

  • Der Zugang zum Projekt «Win Win – Neubeginn» bleibt ungleich verteilt, da er weitgehend über informelle Kanäle vermittelt wurde.

  • Die Nachbetreuung der Teilnehmer*innen nach Abschluss des Programms war ungenügend organisiert.

  • Viele Teilnehmende wurden nach der Projektteilnahme vom Alltagsdruck eingeholt, wodurch ihre Motivation nachliess.

Durch diese Erkenntnisse hat sich das Team der Fondation Ababou nun entschieden, das Projekt weiterzuentwickeln. So besteht ein Zyklus künftig aus Ausbildung, individueller Begleitung, Praktika oder Praxistests sowie einer formalisierter Nachbetreuung. So sollen klarere Ergebnisse erreicht werden, ohne den Coaching-Anteil aufzugeben. Frieda wird das Projekt wie geplant bis Ende 2026 weiter unterstützen.

Mitarbeit: Dounia Benslimane

Die Frieda-Lokalkoordinatorin Dounia Benslimane am Jubiläumsfest der Foundation Ababou. Bild: zvg.der
Die Trophäe als Anerkennung für die zehnjährige Partnerschaft zwischen Frieda und der Foundation Ababou. Bild: Dounia Benslimane.
Die Fondation Ababou feierte in Rabat ihr 15-jähriges Bestehen in Anwesenheit ihrer Mitglieder sowie ihrer institutionellen, finanziellen und technischen Partner und der Teilnehmer*innen ihrer Programme.Bild: Dounia Benslimane.
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Menschenrechte unter Druck in Israel und Palästina

19:00 Uhr
Käfigturm
In Israel und im Westjordanland stehen die Menschenrechte zunehmend unter Druck. Ungeahndete Gewalt radikaler Siedler, gesetzliche Änderungen, welche die Aneignung von Land erleichtern und der wachsende Extremismus auf allen Seiten gefährden den Schutz grundlegender Rechte. Dazu schmälern zunehmende Einschränkungen und Druck auf die Zivilgesellschaft den Raum für kritisches Engagement. Auch der Krieg gegen den Iran wirkt auf die Region ein.
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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