Damit Konzerne nicht weiter von sexueller Ausbeutung profitieren

Wir fordern vom Bundesrat, dass Konzerne endlich dafür geradestehen müssen, wenn sie Menschenrechte verletzen. Unterzeichne den offenen Brief.
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Konzerne mit Sitz in der Schweiz verletzen immer wieder Menschenrechte oder zerstören die Umwelt. In einigen Fällen  sind Frauen besonders betroffen: Sexuelle Ausbeutung passiert auf Plantagen des Schweizer Agrarkonzerns Socfin immer wieder, und der Genfer Konzern Louis Dreyfus handelte mit Zucker von Plantagen, auf denen Frauen dazu gedrängt werden, sich die Gebärmutter entfernen zu lassen.

Das ist schockierend: In einem offenen Brief an den Bundesrat fordern wir deshalb, dass Konzerne endlich dafür geradestehen müssen, wenn sie Menschenrechte verletzen.

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert genau das. Doch nun legt der Bundesrat einen indirekten Gegenvorschlag vor, der grosse Schlupflöcher enthält: Das Gesetz soll nur für Konzerne ab 1,5 Milliarden Franken Umsatz und mit mindestens 5’000 Mitarbeitenden gelten. Viele problematische Konzerne, die von der Schweiz aus operieren, wären damit ausgenommen.

Das betrifft unter anderem den Agrarkonzern Socfin, um dessen Plantagen sexuelle Ausbeutung, Landkonflikte und Gewalt gut dokumentiert sind.

Unterzeichne den offenen Brief an den Bundesrat, damit sexuelle Ausbeutung auf Socfin-Plantagen endlich gestoppt wird.

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