Starke Kampagne mit wachsender Wirkung

Mit dem Fokus auf geschlechtsspezifische Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen beleuchtet die Kampagne ein Thema, das oft ignoriert wird.

Die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» wächst weiter: 2025 beteiligten sich über 350 Organisationen, über Medienberichte und Social Media wurden über 4 Millionen Menschen erreicht. Frieda koordinierte die Kampagne 2025 zum 18. Mal. In den letzten Jahren ist sie deutlich gewachsen – mehr Reichweite, mehr Partner*innen, mehr Wirkung.

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Teilnehmer*innen an der Lancierungsaktion der 16 Tage im November 2025. Bild: Natalie Jufer

Fokus 2025: Gewalt und Behinderung

Das Thema «geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderungen» wurde in der Schweiz bisher kaum behandelt. Die Kampagne änderte das: Sie machte sichtbar, wie stark sich Geschlecht und Behinderung auf Gewalterfahrungen auswirken.

Frauen und queere Menschen erleben zwei- bis viermal häufiger Gewalt als Menschen ohne Behinderungen – und bleiben dennoch oft unsichtbar.

Die Kampagne stärkte Wissen, sensibilisierte Fachpersonen und gab Betroffenen sowie Expert*innen eine Plattform. Klar wurde: Ohne Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten lässt sich Gewalt nicht wirksam verhindern.

Austausch, Vernetzung, konkrete Impulse

Ein Schwerpunkt lag auf Barrierefreiheit und Zugänglichkeit. Fachpersonen aus den Bereichen Gewalt und Behinderung wurden gezielt vernetzt.

Frieda organisierte zudem eigene Formate, darunter eine Lesung und ein Online-Forum. Ziel: Wissen vermitteln und neue Perspektiven eröffnen.

Schweiz hat Nachholbedarf

Trotz internationaler Verpflichtungen bestehen grosse Lücken. Schutzangebote sind oft nicht zugänglich, Informationen fehlen in einfacher Sprache oder Gebärdensprache, und Unterstützung variiert je nach Kanton stark.

Diese Defizite erhöhen das Risiko für Betroffene – und verhindern wirksamen Schutz.

Klare Forderungen

Die Kampagne formuliert konkrete Schritte:

  • Daten zu Gewalt und Behinderung erheben

  • Barrierefreien Zugang zu Hilfe und Justiz sicherstellen

  • Fachpersonen gemeinsam mit Betroffenen ausbilden

  • Gewalt in Institutionen anerkennen

  • Gesetze an reale Lebenssituationen anpassen

Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern ein Menschenrecht. Die 16 Aktionstage enden, doch das Engagement geht weiter.

Menschenrechte unter Druck in Israel und Palästina

19:00 Uhr
Käfigturm
In Israel und im Westjordanland stehen die Menschenrechte zunehmend unter Druck. Ungeahndete Gewalt radikaler Siedler, gesetzliche Änderungen, welche die Aneignung von Land erleichtern und der wachsende Extremismus auf allen Seiten gefährden den Schutz grundlegender Rechte. Dazu schmälern zunehmende Einschränkungen und Druck auf die Zivilgesellschaft den Raum für kritisches Engagement. Auch der Krieg gegen den Iran wirkt auf die Region ein.
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Filmvorführung: Wir Mitbürgerinnen

18:30 Uhr
Cinéma Rex Fribourg
Anlässlich des Tages der Demokratie vom 15. September 2026, und mit dem Ziel, die Bemühungen, die im Rahmen der Kampagne «Ihre Stimme zählt!» aufgegleist worden sind, zu festigen, lädt die IMR Fribourg zu einem öffentlichen Kino- und Diskussionsabend ein.
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Tagung: Friedensfähig statt kriegsbereit - Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt

14:00 Uhr
Paulus Akademie
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Die Paulus Akademie organisiert eine Tagung zur Frage, wie wir heute, einer Zeit der globalen Aufrüstung, als Gesellschaft noch friedensfähig werden können. In Inputreferaten und Workshops werden Räume für Reflexion und Austausch geöffnet.
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Filmvorführung: Imagine Peace

18:20 Uhr
RiffRaff
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Die hundertjährige Pionierin des Friedens Aktivismus Edith Ballantyne blickt auf ein Leben im Dienst des Friedens zurück und will ihre Erfahrungen weitergeben, bevor ihre Stimme für immer verstummt.
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Mira-Kompass: Mehr als ein Lebenslauf: Migrantische Frauen und ihre unsichtbaren Kompetenzen im Schweizer Arbeitsmarkt

18:00 Uhr
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Mira-Kompass: Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam Vorurteile abbauen und Verständnis im Arbeitsleben fördern

18:00 Uhr
Haus der Religionen
Im Rahmen ihrer Teilnahme im Mira-Kompass Programm, geleitet durch die Abteilung Migrationspolitik von Frieda, organisieren die Teilnehmerinnen zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt und Migration. Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch an den anschliessenden Apéros.
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Dialog 2030: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Uhr
Eventfabrik Bern
Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
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